Vom einzelnen Konferenzraum über standardisierte Raumkonzepte an vielen Standorten bis zu Showrooms und Digital Signage. Raum, Licht, Akustik und Technik gemeinsam geplant.
Räume werden selten als Ganzes geplant. Die Technik kommt vom IT-Lieferanten, die Möbel vom Einrichter, das Licht vom Elektriker, die Software von woanders. Am Ende funktioniert jedes Teil für sich, aber der Raum nicht: Das Mikrofon nimmt den Hall auf, die Kamera blendet gegen das Fenster, und niemand weiß, wie man die Besprechung startet.
Wir planen Raum, Licht, Akustik, Technik und Nutzung gemeinsam, nicht nacheinander. Und wir unterscheiden dabei drei Fälle, die unterschiedlich angegangen werden.
Wenn ein Raum besonders sein soll: der Boardroom, das Kundenzentrum, der Schulungsraum. Hier lohnt sich die vollständige Planung, weil der Raum lange bleibt und viel gesehen wird.
Wer nutzt den Raum, wie oft, für welche Art von Besprechung, hybrid oder in Präsenz. Daraus entsteht das Konzept, bevor über Technik gesprochen wird.
Messung im Bestandsraum, Simulation nach Raumgeometrie und Auslegung von Mikrofon- und Lautsprecherposition. Der häufigste Grund für schlechte Besprechungen ist der Hall, nicht die Kamera.
Warmes Licht für Repräsentation, neutrales für die Kamera. Konferenztische mit integrierten Anschlüssen, akustisch wirksame Wand- und Deckenelemente.
Der Raum wird vor dem Bau als 3D-Modell gestaltet und per Headset oder am Bildschirm begangen. Änderungen kosten an dieser Stelle nur Klicks, keine Handwerkerstunden.
Displays, Kameras mit Sprecherverfolgung, Deckenmikrofone, Bedienpanel und Steuerung für Licht und Verdunkelung.
Koordination der Gewerke, Inbetriebnahme, Einweisung und laufende Betreuung.
Wer über die Jahre an mehreren Standorten ausgestattet hat, findet dort verschiedene Systeme, verschiedene Kabel und verschiedene Bedienlogiken. Wer den Standort wechselt, kommt erst einmal nicht in die Konferenz, und der Support kennt jeden Raum einzeln.
Das löst man nicht durch bessere Technik, sondern durch gleiche Technik.
Für jede Raumgröße eine festgelegte Ausstattung. Der kleine Besprechungsraum in Hamburg ist genauso ausgestattet wie der in München.
Ein Bedienkonzept an allen Standorten. Einschalten, beitreten, teilen, ohne Einweisung und ohne Anruf beim Support.
Ein Raum wird nach dem geplanten Standard ausgestattet und im Alltag erprobt, bevor der Rollout beginnt.
Ausstattung Standort für Standort nach festem Ablauf, mit vorkonfigurierter Technik und abgestimmten Terminen, auch ohne eigenes IT-Personal vor Ort.
Aushänge werden übersehen, Rundmails ungelesen gelöscht, und wer in der Produktion oder im Lager arbeitet, sitzt ohnehin nicht vor einem Bildschirm. Digital Signage bringt Inhalte dorthin, wo die Leute vorbeikommen.
Kennzahlen, Schichtpläne, Sicherheitshinweise und Neuigkeiten. Zentral gepflegt, an allen Standorten gleichzeitig aktuell.
Produkte, Angebote und Orientierung am Point of Sale, im Empfang oder im Wartebereich. Nach Standort und Tageszeit unterscheidbar.
Belegung an der Tür, Wegweiser im Gebäude, Anzeige freier Räume. An den Kalender angebunden, ohne manuelle Pflege.
Im Ereignisfall wird die laufende Anzeige überschrieben. Evakuierungshinweise erscheinen sofort auf allen Bildschirmen.
Es gibt Räume, in denen nicht gearbeitet, sondern gezeigt wird: der Showroom, die Ausstellung im Foyer, das Schulungszentrum für ein Produkt, das man nicht mitbringen kann. Solche Räume entstehen nicht aus einem Katalog.
Empfangsbereiche, Ausstellungsflächen und Kundenzentren, in denen Produkte und Verfahren erlebbar werden. Gestaltung, Technik und Inhalt aus einer Planung.
Begehbare Anlagen, Gebäude und Produkte, die real nicht vor Ort stehen können. Für Vertrieb, Schulung und Abnahme, auch mit mehreren Teilnehmenden gleichzeitig.
Digitale Informationen im realen Raum: Schnittansichten an der Maschine, Montageschritte am Bauteil, Varianten am aufgestellten Produkt.
Touchflächen, Sensorik und großformatige Projektion. Besucher steuern, was sie sehen, statt einer Endlosschleife zuzusehen.
Auf Wunsch übernehmen wir auch das, was um den Raum herum liegt und sonst getrennt beauftragt werden müsste.
Leitungen, Anschlüsse, Schalter und Steuerung. Auf Wunsch mit Smart-Home-Technik für Licht, Verschattung und Klima.
Videoüberwachung, Zutrittskontrolle und Einbruchmeldeanlagen nach VdS-Standard.
Ausstattung auf Zeit: geliefert, aufgebaut, nach der Veranstaltung abgeholt. Miete statt Kauf.
Raumtechnik lässt sich leasen. Die Ausstattung wird zur Monatsrate statt zur Investition.
Vorhaben in diesem Bereich hängen selten allein. Diese Leistungen greifen häufig ineinander.
Meistens beginnt es mit einem Raum, in dem Besprechungen nicht funktionieren. Ein Blick vor Ort zeigt, ob es an der Technik liegt oder an der Akustik.
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